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Der Rückgang der Insekten gefährdet nach Ansicht von Forschern die Ernährung der Menschen. Ohne die Bestäubung der Pflanzen gäbe es weniger und eintönigere Nahrung, sagte die Göttinger Agrarökologin Alexandra-Maria Klein zum Abschluss einer internationalen Studie. 87 der 115 wichtigsten Obst-, Gemüse-, Gewürz- und Ölpflanzen bräuchten Bienen, Hummeln und andere Insekten zum Bestäuben. Durch die weltweite Intensivierung der Landwirtschaft werde den Tieren aber ihre Lebensgrundlage immer weiter entzogen. Klein hatte zusammen mit Forschern aus Frankreich, Australien und den USA den Zusammenhang zwischen Bestäubung, Fruchtansätzen, Samenzahlen, Größe und Qualität der Füchte von Kulturpflanzen aus über 200 Ländern analysiert. | |